ELTON JOHN & HIS SWISS FAN CLUB - and he shall be levon
Wien 28. Juni 2008
 
 
Vorgeschichte
Vor langer Zeit, im Dezember 2007, sah ich, dass Elton in Wien ein Konzert geben würde - am 28. Juni 2008. Zu dieser Zeit war es das einzige Konzert ‚in der Nähe'. Ausnahmsweise konnte ich meine Frau Manuela überreden mitzukommen und so ging es gleich ans buchen. Preferred seating nennen sich die Plätze, welche ich via www.eltonjohn.com buchte. Der Flug via airberlin kam auch gleich dazu.
Als dann Peter und Roger mal bei uns zu Besuch waren (Rummy spielen), wies mich Peter darauf hin, dass ein Tag später das EM-Finale in Wien sei und es dort vermutlich viele Leute und wenig Platz haben werde. Schock! Als nicht wahnsinnig fussballbegeisterter Mensch wusste ich das doch nicht….; nun denn - am nächsten Arbeitstag ging es dann los mit der Hotelsuche via Internet. Grundsätzlich suchte ich ein Hotel in der Nähe hohe Warte wo das Konzert stattfinden sollte.
A b e r   es schien in ganz Wien kein Zimmer mehr zu geben - fast einen Morgen lang suchte ich, stieg in der Zimmerkategorie immer höher, aber es ging nix….; mir tat schon alles weh, als ich es noch via www.hotel.de versuchte - und Glück hatte. Zwar nur eine 2-Sterne-Pension mit Frühstück, aber dennoch recht zentral gelegen. Phuuu !
Im Frühjahr 2008 kam dann die Meldung via eltonjohn.com, dass das Konzert in die Stadthalle verlegt werde und es auch kein Open-Air-Anlass mehr sei, sondern EJ solo spielen werde. Ich sagte Manuela, dass sie so natürlich das schönste Konzert erleben werde (u. v.a. nicht so laut). Glücklicherweise blieb das Hotel ca. in einer Distanz von knapp 5 km in naher Reichweite.
 
Abreise Zürich - Anreise Wien / 1. Tag
Der Freitag 27. Juni kam immer näher. Das Check-In verlief reibungslos. Der Flug zum Glück auch (ich fliege ja nicht gerne). Bereits ca. 10.15 Uhr waren wir im sonnigen Wien angekommen und gegen 13 Uhr dann auch Hotel, nahe dem Schottentor (wir suchten zwar relativ lange, denn die Strasse war nicht ganz logisch nummeriert und der Hoteleingang (Pension Franz) war nur via Hauseingang im ersten Stock, welches eigentlich der 2. war, erreichbar. Ein düsterer Eingang, welcher uns an die Geisterbahn im Europapark erinnerte tat sich vor uns auf - auch der Zugang zum oberen Stock sah aus wie in einem Edgar Wallace-Film. Das Zimmer war nicht riesig, aber soweit ok.
Nun erfrischten wir uns mit einem guten Bier sowie einem Thonsalat im gegenüberliegenden Hotel im Schatten. Endlich was im Magen….
 
2. Tag - Konzert
Bereits um 7 Uhr wurden wir wach - es war eine warme Nacht gewesen und wir staunten beide, dass wir nicht länger schlafen konnten. Bald suchten wir den Frühstücksaal - der im EG in einem hinteren Teil (ohne Fenster, aber mit riesigen alten Bildern beeindruckte). Wiederum schockte uns, dass auf jedem Tisch ein Nescafe-Glas stand…, aber eine Dame fragte uns doch noch, ob wir Kaffee oder Tee möchten. Die Zeit schien stehen geblieben zu sein. Das Frühstücksangebot war ok, das Fleisch allerdings nicht gekühlt und auch die Butter hatte schon bessere Zeiten gesehen….; - gesättigt machten wir uns dann schon am Morgen richtung Stadthalle auf (mit der U6). Natürlich war ich schon etwas nervöser, als noch am Vortag. 
Manuela fotografierte mich noch vor einem Plakat von EJ und ich erkundigte mich auch schon, wo ich denn die Tix abholen müsse, später. Zurück nach Wien Stephansplatz wo wir noch kleine Geschenke für die Kids zuhause kauften, ein Wienerschnitzel mit Salat für EUR 8.20 genossen (zwar nicht das Figl-Müller Riesenschnitzel, aber doch ein sehr gutes), dazu ein feines Gösser-Bier.
Nachdem wir unsere Einkäufe im Hotel deponiert hatten, ich mein Swiss Fanclub-Shirt und meine Club-Ausweise ‚montiert' hatte (sie lächelte nur) machten wir uns langsam auf den Weg zur Stadthalle. Gegen 16 uhr waren wir bereits dort - aber Menschenleere. Irgendwie war ich etwas enttäuscht, dass niemand dort war. Aber die tix abholen wollte ich. Beim Ticket-Service wies mich der Herr weg, es sei in der anderen Halle. Dort angekommen wurde ich wieder zurückgeschickt (Herzklopfen). Nun war ein zweiter Schalter offen. Der Herr dort schaute sich mein Mail an, ging nach hinten und kam mit einem Kuvert mit 2 Tix drinnen (angeschrieben an mich) retour. Endlich! Dem ersten Herrn musste ich dies noch mitteilen (er entschuldigte sich). Als erstes gönnten wir uns nun ein Bier und einen Gspritzen - von Wiget kam ein liebes SMS, als wir dort sassen. Ja, und nun begann das lange Warten - draussen war es wieder heiss. Eine Zeit lang machten wir es uns auf einem Parkbänkli gemütlich, dann gab es nochmals etwas zu trinken (und Gratis-Zeitung lesen - die 2 EJ-Artikel riss ich natürlich raus) bis wir nach 18 Uhr zu unserem guten Stück Fleisch kamen.
Gegen 19.30 zur Halle - an den T-Shirt-Stand wo wieder tolle sachen auf mich warteten.
In die Halle rein, vorne zur 4. Reihe hin, suchten wir unsere Plätze 56 & 57, die da nicht waren. Also fragten wir - nein diese seien dort hinten….., ca. Reihe 30! Enttäuschung !! Zwar war EJ wirklich ‚in front of me' - aber 30 Reihen weiter vorne eben. Rechts von uns sitzen ein Finne (Mirco mit seiner Freundin) und ein Japaner, welche ebenso enttäuscht waren. Beide kennen aber Stephan Heimbecher. So wurde noch etwas auf Englisch diskutiert, bis es endlich 20.30 Uhr war ...
 
 
 
 
and that's what he played ...
 
Your song
Sixty years on
The greatest discovery
I need you to turn to
Border song
Ballad of the boy in the red shoes
Daniel
Honky cat
Rocket man
Tiny dancer
Nikita
Philadelphia freedom
Sacrifice
Levon
Ticking
Roy rogers
Sorry seems to be the hardest word
Candle in the wind
I Guess that's why they call it the blues
Carla / etude
Tonight
Crocodile rock
Bennie and the jets
I'm still standing
Don't let the sun go down on me
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