ELTON JOHN & HIS SWISS FAN CLUB - and he shall be levon
 
   
Greatest Hits Tour, Hannover, 21.06.2011
(Just like Belgium)             24. Juni 2011
 
 
Liebe Elton John-Fans
 
 
Es scheint, dass ich aus dem Berichte schreiben nicht mehr heraus komme…
Voller Übermut hatte ich letztes Jahr 2 Tix für Konzertabende hintereinander in Deutschland gebucht, damals in der Hoffnung, dass bestimmt noch jemand vom CH-Club mitkommen würde. Ich sollte mich irren.
Für EUR 39 konnte ich den Flug ab Zürich direkt nach Hannover buchen. Das war bereits um 08.40 Uhr der Fall. Mein Handgepäck (offizielle Koffergrösse) war zu schwer, sodass ich die 9,6 kg halt doch aufgeben musste. Beim einchecken sah ich diverse Leute, die ähnlich grosse Stücke mit sich führten, diese dann draussen vor dem Flugi (mit Propeller) auf ein Wägeli deponieren konnten (habe ich was falsch gemacht ???). Der Flug selber verlief reibungslos. Vor dem Aussteigen wurde gesagt, dass man sein Handgepäck gleich auf dem Rollfeld entgegen nehmen könne. Wow, cool, dachte ich – und suchte meinen Koffer….., der natürlich nicht auf dem bereitstehenden Wägeli war. Schreckenssekunde ! Waren doch alle meine Elton- und Bahn-Tix dort drin. Es dauerte etwas, bis ich merkte, dass hinten beim Flugzeug die grösseren Stücke ausgeladen wurden – das hiess dann also zum Baggage Claim zu gehen und dort zu warten und zu hoffen. Aber es klappte !  Im Flughafen wollte ich ein Zugsbillet lösen, doch akzeptierte der Kasten keine Kreditkarten, und so musste ich’s mit Münz, bzw. Noten versuchen. Der erste Zug fuhr auf alle Fälle ab, und so hatte ich nochmals 30 Min. Zeit zu warten.
Anhand meines Hotelbeschriebes von Best Western wusste ich, dass ich im Hauptbahnhof ca. 3 Min. zum ‚Köpcke’ zu gehen hatte, um eine Anschluss-U-Bahn No. 6 zu erreichen, welche mich nahe der TUI Arena bringen sollte. Ja klar doch habe ich’s gefunden (sonst könnte ich ja jetzt nicht diesen Bericht schreiben - allerdings hatte ich mich durchgefragt, und eine junge Frau sagte zu mir, ob ich von Süddeutschland sei – nein, von der Schweiz – oh, die Schweiz ist schön….). Nochmals knappe 30 Min. U-Bahn fahren in die Pampas hinaus, wo ein futuristischerer Bahnhof mich erwartete. Ja, und jetzt merkte ich, wie herrlich windig es da in Hannover war, flache Landschaft, also ähnlich wie in Belgien (siehe Titel oben). Ich ging einfach dorthin, wo die meisten Leute hingingen. Irgendwelche Hallen sah ich von weitem. Mit Nachfragen fand ich dann auch noch die richtige Kurve um die TUI Arena herum, ging an einem Haag vorbei, hinter dem die Trucks von Elton stationiert waren – und die Leute waren noch am Ausladen. Gleich rechts davon war dann auch mein Hotel – ich war in der ‚Residence’ platziert worden (ein Nebenhaus). Nach 6 Std. Reise, Gepäck deponieren ging’s wieder zurück zum U-Bahnhof, um doch noch etwas von der Stadt zu sehen. Hannover hatte 40 Bühnen ‚verstreut’ aufgestellt und überall gab es musikalische Vorführungen. Mein ‚Jagdgebiet’ sollte die Hauptbahnhofumgebung sein. Zunächst landete ich wieder in einem Kaufhof (CD-/DVD-Abteilung) – es hatte etliche Schnäppchen (zB Nena-3-er CD-Box für EUR 3.--), doch ich kaufte nix. Beim Bhf deckte ich mit deutschen Magazinen ein und mit einem Bier für die Minibar. Gegessen hatte ich bisher noch nichts, entsprechend hungrig war ich (ca. 14 Uhr). Doch als ich aus dem Bhf kam entdeckte ich 100 Schritte entfernt einen Saturn. Ha ! Also auch hier. Und so wurde mein Essen nochmals um ca. 40 Min. verschoben, bis ich meine Runde (dieses Mal mit ein paar Schnäppchen) beendete.
 
 
Da ich nicht Fast Food-mässig leben wollte, suchte ich ein Restaurant, das ausser Pizza oder Kaffee und Kuchen auch was Anderes anbot. Und ich hatte Glück: Durchgehend warme Küche war das Zauberwort – und ich genehmigte mir ein Schnitzel mit Senf eingerieben u. mit Käse überbacken, dazu Pommes (und vorab auch hier eine –zwar fade- Kartoffelsuppe mit Lauchstreifen).
Dann machte ich mich auf, zurück zum Hotel/der Halle. Ich löste noch ein paar Rätsel und gönnte mir draussen im Wind sitzend noch ein paar Bierchen.
 
 
Da das Konzert um 19.30 Uhr beginnen sollte, betrat ich ca. um 19 Uhr die Halle. Auch hier waren noch nicht soo viele Leute drin. Vier Frauen gesetzteren Alters fielen mir auf, denn jede hatte eine spezielle, verrückte und farbige Brille montiert. Cool ! Drinnen suchte ich meinen Platz und – oh Schreck again….ich sass wieder 1. Reihe, Platz Nr. 36, relativ rechts aussen (wie in München). Wer den Film ‚Und täglich grüsst das Murmeltier’ kennt, weiss was ich gefühlt habe….Dann machte ich erste Fotos. Beim Eisverkäufer kaufte ich eine Colaglace, schaute links, schaute rechts, schaute links – und da sah ich dann Lisa, Marc und Doro (die kannte ich bisher noch nicht). Endlich vertraute Gesichter ! Freudig ging ich zu ihnen rüber (sie hatten sehr gute Mitteplätze, ebenfalls Reihe 1 – via eltonjohn.com gebucht lt. Marc). Das letzte Mal sahen wir uns ja im Dezember in Hamburg. Schnell noch ein paar Fötis, bevor alle ihren Platz einnahmen.
Als Elton lächelnd reinkam, wurde er von einer guten Stimmung begrüsst (obwohl, verglichen mit München waren die Leute eher etwas kühler). Die Songlist bot dieselben Songs, wie in München, ausser dass die Zugabe Candle in the Wind weggelassen wurde. Bei Madman Accross the Water (in der endlos, nicht aufhören wollenden Version) dachte ich sehr an Wigi, dem genau dieser Song sehr gefällt. Ich freute mich halt wieder auf den fantastischen 3-er Block Hey Ahab (und wie lange die Sängerin rechts aussen den hohen Ton halten konnte, genial !), Gone to Shilo (die Sängerin links aussen lebte diesen Song wieder mit, inkl. Marschieren, Traurigkeit u. Salutieren) und dann noch Monkey Suit als weiterer Fetzer hinten nach. Einfach gut !
Ehrlich gesagt hat mich Shilo inzwischen absolut in den Bann genommen. Von Elton (ohne Leon) live gespielt, ist es für mich der Megasong !  Beim Intro von Take me to the Pilot flocht Elton dieses Mal die Melodie von Nikita mit ein. Es fängt immer langsam an u. geht dann sehr flott mit den dunklen Tönen weiter. Leute, schon wegen solcher Highlights, welche jedes Mal anders tönen, lohnt sich ein Konzert.
 
 
Das Herzklopfen wurde intensiver, als Don’t let the Sun…sich dem Ende näherte (ihr wisst warum !). Das Problem dieses Mal: Die Ordner gingen nicht weg, auch die Stühle, auf denen sie sassen blieben. Dennoch wagten wir (v.a.) aus Reihe 1 den Sturm, wurden aber teilweise weggedrängt und beschimpft. Von weiter hinten liessen sie kaum jemanden durch ! Eigentlich schaffte ich es dennoch an den Rand der Bühne (ca. Mitte), doch da packte mich der bärtige Ordner an der Schulter, zog mich weg und stellte sich wieder dorthin, direkt vor/an die Bühne, wo er vorher gewesen war. Und er blieb bis zum Schluss, umringt von singenden und hüpfend-tanzenden Fans ! Er könnte rassistisch veranlagt sein, dass er MICH gepackt hatte (vielleicht wegen dem Swiss-Fanclub-Shirt), allerdings waren ein japanisches Paar direkt vor mir – und die konnten sich Here and there sowie Too low for Zero (jeweils LP-Version) von Elton signieren lassen. Meinen eltonjohn.com-Ausweis wollte Elton aber  partout nicht signieren ! Marc u. Lisa hatten mehr Glück (zum Glück….!!!) Ich gönn’s ihnen ja.   
 
 
Als das (wiederum) wunderbare 2 ½ Std dauernde Konzert zu Ende war, stand wir Fans dieses Mal nur kurz zusammen, musste Lisa doch ihren weiten Heimweg unter die ‚Räder’ nehmen, um überhaupt noch die Anschlüsse zu kriegen, damit sie am Tag danach ihre Klausur schreiben konnte. Da sie und Marc via West-Anschluss zur Halle gekommen waren, statt mit dem Ost-Anschluss (welcher nur in 1 Richtung fährt, nämllich retour zum Bhf), hätte ich mich als möglichen Führer aufdrängen wollen, doch die Menschenmenge draussen drängte West-wärts und so verschwanden die beiden recht schnell auf ihren langen Heimweg.
Für mich war’s ja nicht weit und so zappte ich noch etwas im TV herum (sah dann den meistgeklickten Tierclip auf www.youtube.com  nämlich der niesende Panda…köstlich). 
 
 
Greatest Hits Tour, Mannheim, 22.06.2011
Ein opulentes Frühstück (EUR 18) erwartete mich, und da ich selber, ohne Wecker erwachte, musste ich mich nicht sonderlich beeilen. Mit dem Zug ging’s (ohne Platzreservation) weiter. Zuvor kaufte ich mir noch ein Tatarbrötchen und ein Saftfleischbrötchen (Roastbeef) für sage und schreibe zusammen
 
EUR 3.80. In den lokalen Zeitungen war Etliches über Elton zu finden, was einen Fan natürlich freut ! Das Zugtix innerhalb Deutschland war mit EUR 29 sehr günstig. In Mannheim waren wir ja letztmals 2005 bzw. 2006 und so wurden Erinnerungen wach, an diese Zeit, als wir den Peachtree Road-Chor kennen gelernt hatten.
 
 
In der SAP Arena sollte das Konzert stattfinden, mein B&B-Hotel war nahe des Mannheimer Flughafens. Ich musste aber im DB-Reisebüro dennoch fragen, wie ich dorthin käme, denn einen Zug in diese Richtung gab es nicht (dafür eine Strassenbahn No. 5). Da ich nicht wusste, auf welcher Seite ich einsteigen musste, fragte ich verschiedene Personen nach der Richtung. Fakt war, dass ich dann 2 Stationen in die falsche Richtung fuhr – sofort kehrt machte um dann doch noch am Zielbahnhof anzukommen. Das Wetter war inzwischen immer trüber und dunkler geworden – und schwüle 28 Grad waren etwas lästig.
 
 
Beim (kleinen) Flughafen ging ich zunächst auch in die falsche Richtung, merkte es aber bald (es kamen nur noch grüne Alleen) – und nach dem wagemutigen überqueren von diversen, verzweigten Haupt- oder Schnellstrassen, war auf der gegenüberliegenden Seite endlich mein B&B-Hotel.
Hier war alles etwas einfacher als im Best Western. Ein Bar hatte es nicht (dafür einen Automaten – doch dafür brauchte man Münz). Und weil ein Feiertag angesagt war am 23., würden die Bahnen nur halbstundenweise fahren, und Frühstück sei auch eine halbe Std. später (07.30 Uhr). Da ich meinen Zug unbedingt erreichen musste (08.36 Uhr), liess ich ein Taxi reservieren auf 8 Uhr. Im Zimmer angekommen, begann es draussen zu schütten – und wie ! Dabei hätte ich wieder in die Stadt zurück fahren wollen. Glücklicherweise nahm der Regen etwas ab und so fuhr ich zurück bis ‚Paradeplatz’ (ja, heisst gleich wie im Monopoly Schweiz oder in Zürich) – das ist so etwa die Gegend mit all den Läden und dem Markt, also das Zentrum.
Irgendwie kam mir die Gegen noch etwas bekannt vor, erst recht, als ich dann das Restaurant Maredo sah, wo wir am 31.5.06 (ein spez. Tag für mich) gegessen hatten. Da es immer noch leicht regnete und es mitten am Nachmittag war, beschloss ich wieder dorthin zu gehen. Ja, und es gab ein feines Hüftsteak mit Champignon-Rahmsauce u. Pommes, dazu etwas Wein und als Dessert dann noch das Mittags-Steak-Angebot mit einem baked Potatoe (feiiiin….). So gestärkt ging’s dann langsam wieder retour zum Hotel, bzw. zu den Bussen, welche die Leute zur SAP-Arena bringen sollten.
 
 
Ein riesiges Gebäude. Ich erkannte dieses aber nicht mehr (vermutlich kam ich auch von einer anderen Seite zum Eingang). An einem Mini-Merchandiese-Stand vorbei, ging ich direkt in die Halle (auch hier war’s um 19 Uhr noch recht leer). Konzertbeginn hier interessanterweise erst um 20 Uhr. Im roten Elton-Shirt traf ich dann Sabrina (bekannt aus Stuttgart, Nürnberg, bzw. auch von div. anderen Konzerten) – ihr Freund sass bereits recht zentral in der ca. 4. Reihe. Auch Jasmin war mit ihrer Kollegin wieder mal anwesend – anscheind hat sie seit 2009 einen Gang runtergeschaltet. Als mich Sabrina dann stupste und auf die Seite zeigte, sah ich warum. Kim Bullard stand dort, mit anderen (bekannten) deutschen Kollegen u. gab Autogramme. Gerne liess ich auch mein Tix unterzeichnen, stand noch für eine Foto hin, spürte dann dass er auch neben mich hinstand. Super ! Der Typ ist aber wirklich groooss ! Endlich auch mal wieder etwas Spezielles !
Und zu meinem Platz, Reihe 1, Block 101, Nr. 12, gibt es nicht viel mehr zu sagen, ausser dass ich zum 3. Mal hintereinander wieder rechts aussen sass (in etwa wirklich wieder derselbe Blickwinkel: geradeaus zum Chor – von Elton sah ich nur was, wenn er aufstand). Irgendwie gurkte mich dies schon etwas an ! Links neben mir war ein Paar (etwas älter als ich ?), welches schon Red Piano gesehen hatte und es ihnen gefiel, wie Elton mit den Leuten kommunizierte und damals zB die Story von der letzten (wichtigsten) Strophe von Daniel zum Besten gab. Clapton sei diesbezüglich langweilig gewesen….Wie immer an dieser Stelle, liste ich die (selben) Songs nicht auf – es wurde wiederum gut, freudig und witzig gespielt.
 
Auch hier blieben die Ordner stehen (aber sie waren cooler als gestern) und die 2 Japaner waren wieder vor mir (mit Leuchtherztaschenlampe) und bekamen erneut ihre Autogramme auf 2 LPs (21 at 33 und ???). Ich mag es denen ja gönnen, aber……
Zwei deutsche Kollegen meinten noch, ob sie wohl zu den Fotos von Kim Bullard kämen – sie werden Marcel (den sie auch kennen) ein Mail senden.
  
 
Rückreisetag, 23.06.11
Mein Frühstück war von 07.30 Uhr bis 07.55 Uhr, als das Taxi mich abholen kam und innert Kürze zum HB Mannheim fuhr. Die Läden waren ja alle geschlossen, und ausser der Bild-Zeitung gab es keine aktuellen Tageszeitungen. Also nix Elton-Berichte.
Nach insgesamt 3 mehr oder weniger gleich verlaufenden Konzerten freute ich mich auf den Abend in Bern (Openair Herbert Grönemeyer). Und doch, man könnte sich daran gewöhnen, innert 1 Monat, total 5 Elton Konzerte sehen zu können. Ich beneide irgendwie auch meine Kollegen, welche am 1.07.11 nach Freiburg fahren (Karin Blindeneder hat bereits versucht, mich auch noch spontan zu motivieren).   
 
 
In Basel musste ich noch umsteigen (hab’s nur gemerkt, weill alle anderen umstiegen), dann holte ich im Geschäft mein Auto, düste kurz nach Hause, um etwas ‚Ballast abwerfen’ um dann nach 13 Uhr Richtung Bern zu starten (wo ich bereits im Grauholz im Stau landete….).
 
 
Und Gröni spielte übrigens genial – über 3 Std. lang ! Auch ein tolles Erlebnis !
 
 
 
Nächste Termine 
  • 01.07.11 Elton John – Openair Freiburg (D)
  • 05.11.11 Schweizer Clubtreffen anlässlich Marcel’s Geburtstag im Schlosskeller, Burgdorf (bitte meldet euch noch an bei Marcel) 
      
Ich wünsche allen jetzt schon viel Spass – wo auch immer – und besucht bitte auch die Konkurrenz-Websiten von Stephan Heimbecher (Hercules www.eltonfan.net) und Ralf Dienhof (dort stellen unsere deutschen Freunde ihre Berichte und Fotos ein: www.eltonjohnfan.de)
 
 
Und für   N o s t a l g i k e r   noch ein interessanter Link (Juni 2002, Elton in Zürich, wir Fans auch, inkl. Chef Heimbecher): http://www.eltonfan.net/tourtured/tourtured02.shtml
 
 
Herzliche Grüsse, JUMP UP
und bis zu einem nächsten Mal – es macht mehr Spass, wenn ihr auch mit dabei seid`!
 
 
Bruno
 
 
 
 
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von Vistaprint